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HNA 26.03.12 - Nach zwei Jahren eine Einigung: Mehr Geld fürs Tierheim Beuern

Felsberg. Mit etwa 56 000 Euro jährlich, die in vier Raten gezahlt werden, hat das Tierheim Beuern nicht nur einen festen, sondern einen höheren Betrag zur Verfügung. Je 60 Cent pro Einwohner zahlen die 14 Städte und Gemeinden im nördlichen Schwalm-Eder-Kreis, die Fundtiere aus ihren Orten in Felsberg-Beuern unterbringen.

 

Das Tierheim braucht viel Geld für Futter und Tierarzt: : von links Tierheimleiterin Annabell Weigard, 2. Vorsitzender Jörg Schaumburg, Mitglied Ralf Pomplun, Vorsitzende Angitta Rose, Bürgermeister Volker Steinmetz und die Hunde Nicky und Motte (rechts) Foto:  Müller-Neumann


Auf diesen Betrag haben sich die Kommunen und der Vorstand des Vereins Ein Heim für Tiere geeinigt. Der Entwurf liegt unterschriftsreif vor und soll rückwirkend ab 1. Januar 2012 gelten. In Kraft tritt der Vertrag laut Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz, wenn die zuständigen Gremien der beteiligten Kommunen zugestimmt haben. Bisher hatten die meisten Städte und Gemeinden weit weniger gezahlt. Felsberg lag mit einem Euro pro Einwohner weit über dem bisherigen Satz, zieht aber nun mit den anderen Kommunen gleich.

 

Im Gegenzug verpflichtet sich der Verein die von den Ordnungsämtern, der Polizei oder von Findern gebrachten Hunde, Katzen, Nager, Vögel und andere Kleintiere in Verwahrung zu nehmen. Für Kampfhunde gilt eine Sonderregelung, wenn diese länger als 30 Tage im Tierheim verweilen. Dann muss darüber im Einzelfall gesondert entschieden werden.

 

Werden die Tiere nicht innerhalb einer bestimmten Frist vom Eigentümer abgeholt, darf das Tierheim sie in die Vermittlung nehmen. Wird das Fundtier früher vermittelt, muss der neue Halter darauf hingewiesen werden. Holt der Halter sein Tier ab, muss er die Kosten des Aufenthaltes bezahlen. Das Geld bleibt beim Tierschutzverein.

 

Für Vorsitzende Angitta Rose und ihre Mitstreiter ist dieser Vertrag, an dem zwei Jahre gearbeitet wurde und der zunächst für fünf Jahre gilt, eine Erleichterung.

 

Von Brigitte Müller-Neumann

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