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HEIMATNachrichten 07.11.2012 - Ältere Vierbeiner jetzt steuerfrei – Erste Stadt befreit Tierheimhunde über acht jahren Alter von der Abgabe

Schwalm-Eder. Als erste Kommune im Schwalm-Eder-Kreis hat Melsungen beschlossen, Hundebesitzer, deren Tiere älter als acht Jahre sind und aus einem Tierheim kommen, dauerhaft von der Hundesteuer zu befreien. Bisher hatte die Bartenwetzerstadt, ähnlich wie viele andere Städte im Kreis, alle Hunde aus Tierheimen in der Zeit vom Tag der Abholung bis zum Ende des darauf Kalenderjahres von der Hundesteuer befreit.  Also maximal zwei Jahre.
Mit der Neuregelung legen die Parlamentarier nun den Fokus speziell auf ältere Hunde. Melsungen will seniorenfreundlich sein, auch bei Vierbeinern. Möglichweise ist man damit auch Vorbild für andere.

 

Die Hündin Quendy ist 2003 geboren und gut erzogen, ausgeglichen und verschmust. Altersbedingt ist sie nicht mehr ganz die Fitteste und gerade deshalb sucht das Tierheim Beuern ein schönes Zuhause für sie.

Die Hündin Quendy ist 2003 geboren und gut erzogen, ausgeglichen und verschmust. Altersbedingt ist sie nicht mehr ganz die Fitteste und gerade deshalb sucht das Tierheim Beuern ein schönes Zuhause für sie. Foto: kk

 

Kein Zwang bei Jagdhunden

 

Die Anpassung der Hundesteuersatzung sei notwendig geworden, weil durch eine höchstrichterliche Entscheidung die bisherige Befreiung von Jagdhunden jetzt nicht mehr notwendig sei, erklärt Melsungens Hauptamtsleiter, Thomas Garde. Gleichzeitig wurde die Hundesteuer leicht angehoben. Quasi im Gegenzug gab es dafür das Bonbon für ältere Tierheimhunde und ihre neuen Besitzer.

 

Die Anregung zu diesem Schritt kam aus dem Tierheim in Beuern. Die Vorsitzende  des Trägervereins, Angitta Rose, kommentiert den Schritt denn auch mit Freude: „Ich bin sehr sehr froh, dass der Vorschlag aufgegriffen wurde.” Im Tierheim Beuern mache man die Erfahrung, dass ältere Hunde kaum vermittelbar seien.

 

Angitta Rose freut soch über den Steuererlass. Fotos: kk

Angitta Rose freut sich über den Steuererlass. Fotos: kk

 

Auch die Tierhilfe Homberg-Borken begrüßt den Vorstoß. Vize-Vorsitzende Regiana Schwamberger-Mank: „Es ist sehr sinnvoll Anreize zu geben, auch ein älteres Tier aufzunehmen”.

 

Ältere Hunde: Viele Vorteile

 

Sie betont die Vorteile, die ein älteres Tier bietet: „Wer einen Welpen aufnimmt, hat natürlich erstmal Action im Haus. Und viel Arbeit. Ein Haustier bedeutet zwar immer Arbeit, aber mit einem älteren Tier fällt die den Menschen meistens leichter”.


Tierheimleiterin Annabell Wiegard empfiehlt solche Hunde Anfängern und Älteren. „Ältere Hunde sind ruhiger, einfacher zu halten und haben in der Regel schon eine gewisse Ausbildung genossen. Zudem brauchen sie normalerweise weniger Auslauf und sind umgänglicher,” charakterisiert die Fachkraft des Tierheims Beuern solche Vierbeiner. Momentan hat das Tierheim nur zwei Hunde über acht. Doch das ist für Angitta Rose kein Dauerzustand. Immer wieder kämen Abgabetiere rein, die von ihren in die Jahre gekommenen Besitzern nicht mehr gehalten werden könnten, erzählt sie. Aus körperlichen Gebrechen, oder weil die Hundehalter ins Pflegeheim kommen – Das Ergebnis ist immer, dass der Hund in den Tierheim-Zwinger kommt.


Doch acht Jahre alte Hunde können gut und gerne noch vier oder mehr Jahre leben. Exemplare kleiner Rassen erreichen nicht selten ein Alter von 15/16 Jahren.
„Ich hoffe, dass diese Regelung ein Vorbild für andere Städte und Gemeinden ist,” deutet Rose das positive Signal der Melsunger Stadtverordneten.

 

So hoch ist die Hundesteuer in den Kommunen

 

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