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HNA 16.03.2013 - Nach Tod der Herrchen: Drei Hunde leiden im Tierheim unter Verlust

Beuern. Auf den ersten Blick haben Schäferhund Prinz, Beagle-Hündin Maxi und Münsterländer Bobbi nicht viel gemeinsam. Doch die drei Hunde teilen ein Schicksal: Sie mussten ins Tierheim in Beuern, weil ihre Herrchen gestorben sind.


Wie es der Zufall wollte, wurden die drei am selben Tag ins Tierheim gebracht. Prinz wurde erst vor fünf Jahren aus dem Tierheim Beuern an ein Ehepaar vermittelt. Doch jetzt starb der Mann, und dessen Witwe konnte sich nicht weiter um Prinz kümmern. Also brachte sie ihn zurück ins Tierheim.

 

Prinz

 

Sie heulen jede Nacht

Ähnlich erging es Bobbi: Er wurde vor zwölf Jahren als acht Wochen alter Welpe aus dem Tierheim geholt. Seine Besitzer hatten bereits eine Hündin, Maxi. Zwischen den beiden Hunden entwickelte sich eine enge Freundschaft, die beiden sind unzertrennlich. Als nun beide Besitzer starben, kamen Bobbi und Maxi zusammen ins Tierheim.

 

© privat/nhBobbi
© privat/nhMaxi
 

Prinz, Maxi und Bobbi sind keine Einzelfälle. „Das kommt schon häufig vor“, sagt Tierheim-Sprecherin Antonella Pacifico. Oft handelten ältere Menschen unbedacht: „Wenn man sich mit über 60 Jahren einen Welpen kauft, sollte man sicherstellen, dass sich im Todesfall jemand um das Tier kümmern kann“, mahnt Pacifico. Das Tierheim Beuern versuche nach Möglichkeit, junge Tiere nicht an zu alte Menschen abzugeben, erklärt sie. Dafür hätten die Interessenten aber kaum Verständnis.

Dabei gehe es auch darum, den Tieren eine leidvolle Erfahrung zu ersparen. Denn nicht nur für Menschen, auch für Tiere ist der Tod einer geliebten Bezugsperson schwer zu verkraften, sagt Antonella Pacifico: „Die trauern heftig, wie Kinder.“ Katzen seien dabei noch sensibler als Hunde: „Viele hören auf zu fressen, manche sterben vor Trauer“, berichtet Pacifico

 

Auch Prinz, Maxi und Bobbi leiden immer noch unter dem Verlust ihrer Besitzer: „Wenn man abends das Tierheim zuschließt, hört man sie heulen“, erzählt die Tierheim-Sprecherin. Helfen würde es den dreien, wenn sie schnell neue, liebevolle Besitzer finden.

 

Suchen ein neues zu Hause


Prinz ist kinderlieb und kann auch mal sechs Stunden alleine bleiben. Er versteht sich nur bedingt mit anderen Hunden.

Bobbi und Maxi suchen zusammen ein neues Zuhause. Beide sind sehr gut erzogen, ihr Frauchen hat vor einigen Jahren noch die Familienbegleithundeprüfung mit den Hunden absolviert. Bobbi und Maxi sind kastriert.

 

Alle drei Hunde sind inzwischen selbst Senioren: Maxi ist zehn Jahre alt, Bobbi zwölf Jahre und Prinz etwa sieben oder acht Jahre. Alle drei Hunde haben nicht mehr länger als fünf Jahre zu leben. Antonella Pacifico und die Tierheim-Mitarbeiter hoffen aber, dass sie für ihre letzten Jahre noch ein schönes, neues Zuhause finden.

Von Judith Féaux de Lacroix


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