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17 auf einen Streich entdecken die Außenwelt

Am 22.11.2015 war es soweit. Es war der Tag gekommen, auf den wir 6 Monate hingefiebert und dem wir mit großer Spannung erwartet haben. 

Wie wird es werden? Was wird passieren? Wie werden sich unsere 17 Schützlinge verhalten? Geht alles glatt und es wird ein netter Spaziergang? Oder wird es in einer kleinen Katastrophe enden?

Fragen über Fragen, die wir uns vorab stellten und dann war er da... Sonntag, der 22.11.2015.

Unsere 17 Junghunde, die Ende Mai als Welpen aufgrund einer Sicherstellung ins Tierheim kamen und 6 Monate in Quarantäne bei uns lebten, durften zum 1.Mal das Tierheimgelände verlassen und das Felsberger Umland erkunden.

Mit Spannung hatten wir nun diesen Tag erwartet.

Punkt 13 Uhr wurden die 17 Junghunde ihren Interessenten übergeben und die Freude darüber war riesengroß. Zum ersten Mal konnte der Hund, für den man sich interessiert und der gegebenfalls das zukünftige Familienmitglied werden soll, angefasst, gestreichelt und gekuschelt werden.

Nach dem ersten Kontakt und kurzem Beschnuppern ging es dann raus...zum 1. Mal weg vom Tierheimgelände und dem gewohnten Umfeld der mittlerweile herangewachsenen Junghunde.

Im Gänsemarsch ging es dann knapp 40 aufregende Minuten mit dem vielleicht zukünftigen Familienhund durch das Umland vom Tierheim.

Und im Anschluss daran hatten die Interessenten noch die Möglichkeit mit "ihrem" Hund im Auslauf zu spielen, zu toben, zu kuscheln. Und die erlebten Eindrücke bei Glühwein, Kinderpunsch und Waffeln mit den anderen Interessenten auszutauschen.

Es war ein toller 1. Spaziergang für unsere Junghunde, den alle mit Bravour gemeistert haben. Alle sind ohne Probleme in der Gruppe mitgelaufen. Keiner hat sich quer gestellt oder war von den neuen Eindrücken so eingeschüchtert, dass er nicht mehr weiter wollte.

Es ist toll gelaufen und wir sind einfach nur glücklich und auch stolz, wie gut sich unsere 17 Schützlinge unter diesen besonderen Umständen entwickelt haben.

Mittlerweile haben fast alle Schützlinge ein neues Zuhause gefunden haben, lediglich Bea, Maruk, Manny und Kito suchen noch ein Zuhause. Also kommen Sie doch einmal vorbei.

 

Hintergrund zu unseren Welpen:

Am 21.5.2015, gegen 22.30 Uhr ereilte den 1. Vorsitzenden Ralf Pomplun ein Anruf vom Veterinäramt. 17 Welpen im Alter von 6 bis 10 Wochen waren von Spaziergängern entdeckt worden, die sich über einen Anhänger gewundert hatten, aus dem Gewinsel zu hören war.

Die Spaziergänger alarmierten die Polizei, das Veterinäramt sowie den Tierschutzverein. Die Welpen wurden von den Behörden sichergestellt und ins Tierheim Beuern gebracht. Bedingt durch die Einfuhr aus dem Ausland mit unbekanntem Impfstatus wurde zur Sicherheit eine Quarantäne von 6 Monaten verhängt.

Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei den 17 Hunden um sogenannte „Wühltischwelpen“. Der Wunsch nach einem vierbeinigen Gefährten wird oft mit dem Bedürfnis verbunden, einem Hund das Leben zu retten, sein Leiden zu beenden und ihm ein gutes Zuhause zu bieten. Leider werden Mitleid, und das Bedürfnis des Menschen zu helfen, gerne von kommerziellen Hundehändlern ausgenutzt.

Die Hunde stammen dabei überwiegend aus Ost- und Südeuropa. Zucht, Handel und Transport finden unter Bedingungen statt, die gegen Tierschutz und Tierseuchenrecht verstoßen. Welpen werden viel zu früh von der Mutter abgesetzt, die Ausweisdokumente gefälscht, erforderliche Impfungen nicht durchgeführt und die Tiere schließlich ohne ausreichende Versorgung mit Futter und Wasser auf engem Raum transportiert. Krankheiten und Verhaltensstörungen sind die Folge.

In den 6 Monaten Quarantäne wurden unsere 17 Welpen 7 Tage in der Woche von den Mitarbeitern im Tierheim  versorgt. An 5 Tagen in der Woche hat zusätzlich eine extra eingestellte Hundetrainerin für die Betreuung und Ausbildung gesorgt.

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