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Lokalo 24 - 8.1.2016 - Nach vier Monaten: Verwahrloste Hündin Happy blüht langsam auf

Felsberg-Beuern. Fast vier Monate ist es her, als die etwa acht Jahre alte Happy ins Tierheim Beuern kommt. Ihr Zustand ist erschreckend: Verwahrlost, dreckig, von Milben befallen, mit offenen Wunden und kaum Fell an dem stark abgemagerten Körper (wir berichteten). „Wir konnten unseren Augen nicht trauen, als Happy bei uns ankam“, erinnert sich Tierpfleger Tim Lengemann. Seit vier Monaten kümmert er sich liebevoll um die Hündin. „Sie war so hilflos“ – während er spricht, schaut Lengemann Happy an, streichelt ihr inzwischen dichteres Fell und muss sich gegen feuchte Liebesbekundungen wehren. „So, wie Happy aussah, war es kaum zu fassen, dass sie ein Zuhause hatte“, sagt er.

Dieser Unterschied ist enorm: So sah Happy noch vor vier Monaten aus (li.). Der Schwanz ist eingeklappt, die Ohren hängen runter, der Blick ist von Schmerz und Angst erfüllt. Mit viel Liebe und Pflege sieht Happy heute aus wie ein anderer Hund: Dichteres Fell, aufgeweckte Augen und auch mehr Gewicht stehen ihr hervorragend. Ob das Fell am Bauch nachwächst, ist zurzeit nicht klar. „Das kann noch sehr lange dauern“, sagt Tierpfleger Lengemann. Fotos: Privat/Wiewiorska

Als Happys Besitzerin  im September 2015 als Notfall  ins Krankenhaus kommt, wird das schwarze Häufchen Elend in der Wohnung entdeckt. Sofort wird die Polizei verständigt, die beim dem entsetzlichen Anblick umgehend das Veterinäramt einschaltet – Happy muss raus. Wie es sonst ausgegangen wäre – daran möchte der Tierpfleger nicht denken. „Die Dame war nicht mehr dazu in der Lage, sich um ihre Hündin zu kümmern und hatte wohl auch keinen, der ihr dabei geholfen hätte“, vermutet Lengemann. „Im Normalfall müsste der Person ein Tierhalteverbot ausgesprochen werden, aber wir kennen die näheren Umstände nicht“, betont er.

Zurzeit wird Happy weiterhin aufgepäppelt. Nach vier Monaten ist die positive Entwicklung nicht zu übersehen: Das Fell glänzt mit Happys Augen um die Wette. „Am Bauch hat sie aber noch immer wenig Fell und traut sich nicht über die Tierheimgrenzen hinaus. Sie ist außerdem oft gestresst, auch weil sie im Sozialverhalten unerfahren ist. Menschen gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen, bei anderen Hunden wird sie etwas vorlaut und Katzen toleriert sie. Die stören sie nicht“, erklärt Lengemann. „Anfangs war sie verschüchtert, bellte kaum. Jetzt blüht sie richtig auf“, ergänzt er.

Glücklicherweise fasste Happy schnell Vertrauen zu Tim Lengemann und gewöhnte sich schnell an die ihr bis dahin fremde Zuwendung. Auch nehme sie aktuell zu, jedoch nur langsam. „Bei einer Blutuntersuchung wurde bei Happy eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt“, erklärt der Tierpfleger. Doch im Tierheim machen alle Mitarbeiter was sie können. „Jetzt arbeiten wir vor allem an der Gewichtszunahme und Fellpflege. Happy wird mindestens einmal in der Woche gebadet, bekommt homöopathische Mittel und nur Hypoallergen-Futter“, berichtet der Tierpfleger. Der nächste Schritt: Eine liebevolle Familie für den kinderlieben Schäferhund-Mischling. „Happy braucht einen eigenen Platz, wo sie kuscheln und sich ausruhen kann. Ein Zuhause mit ein bis zwei Bezugspersonen, wo sie einfach ankommen kann“, betont Lengemann.

Autor: Joanna Wiewiorska

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