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Aktuell: Wichtige Information an unsere Mitglieder und Tierfreunde

 

Wichtige Information an unsere Mitglieder und Tierfreunde 

 

Liebe Mitglieder und Tierfreunde! 

Wiederholt haben wir Sie über die prekäre finanzielle Situation unseres Tierheims und über die daraus resultierenden und unvermeidlichen Konsequenzen informiert. Wie versprochen möchten wir Sie auch weiterhin auf dem Laufenden halten.  

Sicherlich haben Sie unsere Aktivitäten in der Presse verfolgt – die Gespräche mit Bürgermeistern, Magistraten; Hoffnungen, die uns teilweise gemacht und wieder verworfen wurden. Es gab Besuche und Besichtigungen der Gemeindevertreter im Tierheim, bei denen immer wieder betont wurde, wie wichtig die Erhaltung des Tierheims Beuern für die Region sei. Und wenn einer der Gemeindechefs sagte, es wird einen Aktionspakt geben, um dem Tierheim bei den dringend notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen zu helfen und man könne im Übrigen auf die Solidarität und Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger ihrer Gemeinden rechnen, so hatte er Recht, aber leider nur im zweiten Punkt. Denn eine derart große Unterstützung durch private Initiativen, Benefizveranstaltungen, Schüleraktionen u.v.m. hat das Tierheim Beuern noch nie erlebt! Auch einige Kommunen zeigten sich relativ einsichtig und bereit, ihren Beitrag für abgegebene Fundtiere aus ihren Gemeinden heraufzusetzen. Wohlgemerkt, es geht im Wesentlichen um die Fundtiere, bei deren Aufnahme, Behandlung und Betreuung das Tierheim seit einigen Jahren rote Zahlen schreibt. 

Rechtlich gibt es jedoch überhaupt keinen Grund für Diskussionen, denn im BGB ist unmissverständlich festgelegt, wer für Fundsachen, zu denen leider nun mal auch die Tiere gehören, zuständig ist. Es sind die Kommunen und damit die entsprechenden Ordnungsämter, die dafür zu sorgen haben, dass ein Fundtier artgerecht untergebracht und versorgt wird. Es obliegt dem Ordnungsamt, wenn die Möglichkeit der artgerechten Versorgung nicht besteht, diese Sorgfalt an ein Tierheim abzutreten und damit alle anfallenden Kosten für die ersten 28 Tage, in denen das Tier seinem rechtmäßigen Besitzer nicht wieder zugeführt werden kann, zu übernehmen.  

Wie gesagt, dies ist kein Wunschdenken fanatischer Tierschützer, sondern eine Rechtsgrundlage. Aber warum werden die Tierschutzvereine dennoch weiterhin wie Bittsteller behandelt, wo sie doch wichtige Gemeindeaufgaben übernehmen? Klar ist, dass im Tierschutz die Emotionen eine große Rolle spielen, denn man hat es schließlich mit hilflosen und in Not geratenen Lebewesen zu tun, für die man sich einsetzt.  Auf der anderen Seite steht das Gesetz,  das den Kommunen klar vorgibt, welche Verantwortung sie tragen.  

……………….. 

Was die Region Nordhessen / Südniedersachsen anbelangt, muss man in puncto Tierheime / Tierschutzvereine eine traurige Bilanz ziehen. In der jüngsten Vergangenheit mussten zahlreiche Tierschutzorganisationen aus unterschiedlichen Gründen schließen, das sind u. a. der Gnadenhof in Stammen, der Verein zum Schutz misshandelter Tiere in Hümme, das Tierheim Hopfenberg in Hann. Münden, das Tierheim Bad Wildungen befindet sich im Umbau. Die Anlagen der Tiernothilfe Breuna und Katz und Co. in Leuderode sind überaltert. Das heißt, die Übriggebliebenen tragen nun eine noch größere Verantwortung zum Wohle der Tiere. Die ihnen zustehende Unterstützung durch die Kommunen muss sich jeder Verein jedoch ‚erkämpfen’, denn die Kommunen wollen den Tierschützern weismachen, dass sie keine Verantwortung tragen und ihre finanziellen Beiträge bei der Aufnahme und Betreuung auf freiwilliger Basis erfolgen.  

In Zukunft wird es unter den aktiven Tierschutzorganisationen der Region eine noch größere Zusammenarbeit geben. Am 12.10.2010 fand auf Einladung des Tierheims Beuern eine erste Besprechung mit der Guxhagener Katzenhilfe, der Waberner Tiernothilfe und der Tiernothilfe Schwalmstadt statt. Denn auch diese Vereine müssen mit der Willkür der Gemeinden kämpfen. Künftig wird es mit den Gemeinden, die ihren Rechtsverpflichtgungen nicht nachkommen, nur noch Fundtierabgaben auf Einzelabrechnung geben oder als letzte Konsequenz die Rückgabe des Tieres an die Gemeinde.  

Jeder Verantwortliche muss sich darüber im Klaren sein, dass die Region weitere Schließungen / Aufgaben von Tierheimen / Tierschutzorganisa- tionen nicht mehr verkraftet. Es bleiben am Ende, wie fast immer, die Schwächsten und in Not geratenen auf der Strecke.

 

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